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2005 – Friedrich Schiller: Demetrius



Grigorij Otrepjev, ein Junge ohne Eltern, wird von Mönchen erzogen. Eines Tages wird ihm eingeredet, er sei der Thronfolger von Russland, Dimitrij (Demetrius), der wahre Sohn von Iwan dem Schrecklichen. Er bittet Polen um militärische Hilfe, um sein russisches Rech zurückzuerobern. Im feierlichen Moment der Krönung wird er mit einem Menschen konfrontiert, der handfeste Beweise dafür hat, dass er nicht der Zar ist. Dann ist es aber zu spät, alle wollen in ihm den „Befreier“ sehen…

In der Inszenierung des Dramas durch die Theatergruppe PaThália rückt die Frage nach der wahren Identität in den Mittelpunkt – und die Suche danach. Gleichzeitig drücken sich darin die Hoffnungen und Ängste der Theatergruppenmitglieder über die Zukunft in der EG aus. In der Rahmengeschichte wird eine weibliche Schauspielerin zum männlichen Hauptdarsteller und damit wird zugleich angedeutet, wie grundlegend man sich in der Begegnung mit dem 200 Jahre alten Geist Schillers verändern kann.

 

Besetzung:

Demetria – Gerda Pohánka

Polnischer König – Zoltán Pató

Erzbischof – Mihály Izing

Marina – Edina Molnár

Odowalsky – Orsolya Greiner

Mnischek – Krisztián Vékony

Leo Sapieha – Frida Pohánka

Borisz  Godunov – Miklós Balog

Hiob – Lilla Vékony

Olga – Henriett Harcosfalvi

 

Adlige, Schachfiguren: Lívia Lampert, Anna Kerékgyártó, Betti Kocsis, Barbara Baumann, Boróka Benyák, Mária Gulyás, Dóra Mikulai

Spielleitung: Tímea Faragó