| << Zurück<< | 2004 – Bertolt Brecht: Der Bettler und der tote Hund |
Der frühe Einakter von Brecht wurde als Abschiedsstück für zwei Abiturienten von PaThália auf die Bühne gestellt.
Der chinesiche Kaiser hält eben seinen Siegeszug, als er auf den Bettler trifft, der seinen toten Hund beweint. Sie beginnen ein Gespräch, wobei der Kaiser mit Bestürzung erlebt, dass an der weltverachtenden Philosophie des Bettlers nicht mal die Selbstanbetung des Kaisers ändern kann. Ihm erscheinen Ruhm und Ehre des Kaisertums bloß als ein störendes, unwichtiges Moment. Der Herrscher begegnet zuerst in seinem Leben der Aufrichtigkeit, er ist innerlich gespalten und erfährt es nie: der Bettler war blind, er ahnte es nicht, wen er gesprochen hat.
Die Vorstellung wird durch an die Leinwand projizierte Erinnerungsbilder unterbrochen und plastisch ergänzt.
Besetzung:
Bettler – Tamás Rietling
Kaiser – Tamás Cserhalmi
Ton, Beleuchtung und Projektion: Dániel Vigmann, Attila Bársonyi
Die Mitwirkenden der Standbilder: Zsófia und Balázs Nick und die damalige Klasse 11/A
Spielleitung: Márton Kókai und Tímea Faragó