| << Zurück<< | 2004 – Johann Nepomuk Nestroy: Eine Schulkomödie (nach: Die schlimmen Buben in der Schule) |
Die von Baron von Wolkenfeld gegründete Schule soll geschlossen werden, was Herrn Lehrer Wampl manches Kopfzerbrechen bereitet. Er steht nämlich zwei Jahre vor der Rente und hat mehr Interesse an seinem Morgenkaffee als am Unterricht. Die Sorgenwolken vermehren sich über seinem Haupt: die hübsche Tochter Nettchen verliebt sich in den Referendarlehrer Franz und der Gutsverwalter von Wichtig erreicht es beim Baron, dass dieser selber die Abschlussprüfung übernimmt. Dabei ist es wohlbekannt, dass die Schüler nichts wissen. Franz verspricht es, für die Hand von Nettchen auszuhelfen. Er verhilft die Schüler zum erfolgreichen Abitur durch „fremde Hilfe“. Die Spickzettel werden jedoch von dem Schüler Willibald, der bestimmt sitzen bleiben wird, aus Rache verwechselt. So verwandelt sich die feierliche Reifeprüfung in einen riesengroßen Skandal, keine eingepaukte Antwort passt nämlich zu der gestellten Frage. Der Baron scheint es aber nicht zu bemerken, dass die Antworten alle falsch sind: es stellt sich am Ende heraus, dass er schwer hörbeschädigt ist.
Das Happy-End ist nicht aufzuhalten, Wampl geht in die Rente – bei vollem Gehalt, Nettchen heiratet ihren Franz, dieSchüler erhalten alle ein ausgezeichnetes Zeugnis.
Im umgearbeiteten Nestroy-Stück „Die schlimmen Buben in der Schule“ hält PaThália einen Zerrspiegel vor heutige Lehrer und Schüler, den Reformen im Unterrichtswesen und der preußischen Schulform der „guten alten Zeit“.
Besetzung:
Wampl – Sándor Gyarmati
Wichtig – Gábor Radó
Wolkenfeldd – Péter Gyülvészi
Willibald –Ádám Sáfár
Franz – Péter Fonyódi, Gergö Huszár
Nettchen – Réka Tózsa, Kinga Fekete
Antonia Waldfuchs –Kata Dér
Stanislaus – Miklós Balog
Petra Petersil – Frida Pohánka
Christa Ries – Gerda Pohánka
Ton und Beleuchtung: Dániel Vigmann
Spielleitung: Tímea Faragó